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CD „Preussische Festlieder“ erscheint am 1. September!

Johannes Eccard wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts „als der vorzüglichste unter den hochgefeierten Orlandus [Orlando di Lassos] Schülern“ bezeichnet. Als wichtigster Komponist von lutherischen Kirchengesängen im ausgehenden 16. Jahrhundert prägte er das Kantionallied wie
kein Zweiter, gab ihm eine unverwechselbare Form und führte diese zugleich zu ihrer kunstvollsten Blüte.
Seine Lieder wurden schnell zu Gemeingut. Gesänge wie „Übers Gebirg Maria geht“ und „Der Zacharias ganz verstummt“ kennt selbst noch heute wohl jeder Chorsänger.
1553 in Mühlhausen geboren, führte Eccards musikalischer Lebensweg über Erfurt, Weimar und München nach Augsburg, wo er von 1576 bis 1579 in Diensten der Familie Fugger stand. Seine langjährige Tätigkeit am Königsberger Hof als Vizekapellmeister (1580–1603) und als nicht besser entlohnter Kapellmeister (1603–1608) war geprägt vom Aufbau einer Hofkantorei und der Sicherung von deren Stabilität. 1608 folgte er dem Ruf als Kapellmeister an die Berliner Hofkapelle, der er noch drei Jahre vorstehen konnte. Besonders mit seinen beiden späten Sammlungen „Geistliche Lieder auff den Choral“ (1597) und „Preussische Fest-Lieder“ (1642/44 posthum von Johannes Stobæus veröffentlicht) manifestiert Eccard seine überragende kompositorische Klasse.

Vocal Concert Dresden hat zusammen mit der Capella de la Torre im vergangenen März eine CD mit einer repräsentativen Auswahl seiner „Preussischen-Festlieder“ bei Carus eingespielt.
Die CD erscheint am 1. September 2011.
Konzerte mit Musik von Eccard schließen sich an: Mitte September an der langjährigen Stätte seines Wirkens, Königsberg (Kaliningrad), am 23. September zur Eröffnung des „Güldenen hernstes“ in Weimar.

Neue Büro Adresse ab dem 21. September 2011

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